Quelle: Foto Y. Ortega Quiñonez

elikat Kuchentest

Ich habe mich mit großem Vergnügen auf die kleinen Küchlein im Glas gestürzt. Die Namen der Küchlein sind schon wirklich lustig.

Da ist der Hinrich, der Erik, der Max-Gloria, der Scott-Mikkel, der Scott-Gloria und der Zion. Die Namen stehen in Verbindung mit der Geschmacksrichtung. Ich kam also dazu die Geschmacksrichtungen

  • Hinrich für Himbeere
  • Erik für Erdnuss
  • Max für Marmor
  • Scott für Schokolade
  • Scott-Mikkel für Schokolade-Minze und
  • Zion für Zitrone

zu probieren.

Zuerst muss ich gestehen, dass ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die nicht unter einer Intoleranz (Laktose, Fructose o.ä.) gehöre. Ich habe lediglich einige (sehr wenige) Lebensmittelallergien. Dies erlaubt mir aber natürlich einen Vergleich zu herkömmlichen Kuchen zu ziehen.

Hinrich Frauke Lara - fructosearm und laktosefrei

Der Kuchen Hinrich hat die Geschmacksrichtung Himbeere. Nach dem Öffnen des Glases steigt einem der angenehme Duft von frischem Kuchen in die Nase. Die Himbeernote ist leicht wahrzunehmen. Der Kuchen hat eine relativ feste und feuchte Konsistenz, wie auch manch herkömmlicher Kuchen. Geschmacklich überzeugt der Hinrich mit einem angenehm leichten Geschmack nach Himbeere, wobei er insgesamt relativ süß ist. Es ist zu schmecken, dass ein alternatives Süßungsmittel genutzt wurde, also kein herkömmlicher Zucker.

Fazit: Der Hinrich ist ein leckerer Tassenkuchen für Zwischendurch, der sowohl bei Fructose- als auch bei Laktoseintoleranzen genossen werden kann.

Erik Frauke Lara - fructosearm und laktosefrei

Erik hat die Geschmacksrichtung Erdnuss. Auch hier entströmt dem geöffneten Glas ein angenehmer und frischer Teiggeruch mit einem leichten Erdnussaroma. Der Kuchen ist relativ fest und feucht. Erik schmeckt angenehm leicht nach Erdnuss. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Auch hier schmeckt man heraus, dass kein herkömmlicher Zucker zum Süßen verwendet wurde. Der Kuchen ist insgesamt relativ süß.

Fazit: Mich persönlich konnte der Erdnussgeschmack nicht überzeugen. Erik ist dennoch ein leckerer kleiner „Snack“ für Erdnussliebhaber mit Laktose- und Fructoseintoleranz.

Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, möchten wir auch die Meinung unserer anderen Redakteurin Y. Ortega Quiñonez nicht für uns behalten, die den Erik Frauke Lara ebenfalls verkostet hat. Sie fand ihn einfach super. Angefangen beim wunderbaren Erdnussgeruch, über einen angenehm süßen, leckeren Erdnussgeschmack – bis hin zur cremige Konsistenz auf der Zunge. Außerdem bestätigte sie diesem Minikuchen, dass es ihm überhaupt nicht anzumerken sei, dass er fructosearm und lactosefrei ist. Wobei sie das 100-Gramm-Glas mehr als ausreichend fand, da der Erik Frauke Lara gut sättigt und man diese Portion somit getrost auf zwei Mal aufteilen kann. Dies ist dank des wiederverschließbaren Glases aber überhaupt kein Problem.

Max Gloria - glutenfrei

Max ist ein Marmorkuchen. Der Kuchen riecht sehr angenehm und ein wenig schokoladig. Im Gegensatz zu Hinrich und Erik ist der Teig zwar fest, jedoch deutlich trockener. Dies dürfte allerdings gewollt sein, um dem was sich ein Käufer unter einem Marmorkuchen vorstellt, auch nachzukommen. Max-Gloria schmeckt, wie ein Marmorkuchen schmecken muss und ist dabei nicht zu süß. Auch bei diesem Rezept kommt kein herkömmlicher weißer Zucker zum Einsatz, was empfindlichere Geschmacksnerven durchaus wahrnehmen können.

Fazit: der Max-Gloria Tassenkuchen hat mir sehr gut geschmeckt und er trägt den  Namen Marmorkuchen zu recht.

Scott Gloria – glutenfrei, vegan

Scott ist ein Schokoladenkuchen im Glas, welches nach dem Öffnen einen deutlich wahrnehmbaren, angenehmen Schokoladengeruch verbreitet. Der Teig ist relativ fest und nicht zu feucht. Scott schmeckt genauso wie er riecht - schön schokoladig. Allerdings fand ich persönlich, dass das Süßungsmittel etwas unangenehm im Geschmack war.

Fazit: Scott-Gloria ist eine gute Alternative für Personen, die auf herkömmlichen Schokoladenkuchen verzichten müssen.

Weitere Versionen dieses Schokoladenkuchens gibt es als:

  • Scott-Frauke-Lara ist vegan, fructosearm und laktosefrei
  • Scott-Gloria-Lara ist vegan, laktosefrei und mit glutenfreiem Mehl

Scott Mikkel Frauke Lara - fructosearm und vegan

Der Scott Mikkel ist ein Schokolade-Minze-Kuchen. Der Geruch nach Minze ist etwas unangenehm, da er sehr stark ist. Der Kuchen ist sehr fest. Nach dem eher etwas unangenehmen intensivem Minzegeruch war ich beim Probieren eher skeptisch und wurde eines Besseren belehrt. Der Scott Mikkel schmeckt echt lecker. Sowohl der Schokoladen- als auch der Minzegeschmack kommen gut durch und sind sehr gut aufeinander abgestimmt.

Fazit: Der Scott Mikkel dürfte eher etwas für Liebhaber von Minze sein. Es lohnt sich aber wirklich diesen Kuchen zu probieren.

Es gibt diesen Kuchen auch in einer veganen, fructosearmen, laktosefreie und mit glutenfreiem Mehl gebackenen Version. Dann heißt er Scott-Mikkel-Gloria-Frauke-Lara.

Zion Frauke Lara – fructosearm und vegan

Zion hat die Geschmacksrichtung Zitrone, die man nach dem Öffnen als angenehm und frisch sofort riecht. Der Teig ist relativ fest und schmeckt angenehm nach Zitrone. Er schmeckt angenehm frisch. So wie ich persönlich mir einen guten Zitronenkuchen vorstelle.

Fazit: Ein wirklich gutes Zitronenküchlein.

Auch zu diesem Kuchen gibt es noch eine zweite Beurteilung von Y. Ortega Quiñonez. Ihr Urteil: Saftig, nicht zu süß und vanillig-zitronig im Geschmack. Wobei der Zion Frauke Lara einen für sie nicht allzu dominanten Zitronengeschmack aufwies, den sie gerne noch etwas intensiver gehabt hätte. Dafür ist er stichfest und gut zu löffeln, allerdings nicht ganz so fluffig. Ein lockerer Teig wäre allerdings auch trockener, wodurch man dann eventuell wieder etwas Sahne dazu benötigen würde.

Entsprechend der Namensgebung heißt die vegane, fructosearme, laktosefreie und mit glutenfreiem Mehl gebackene Form dieses Kuchens Zion-Gloria-Frauke-Lara.

Insgesamt konnten mich alle Kuchen insofern überzeugen, dass sie eine echte Alternative zu herkömmlichen Kuchen darstellen. Die Portionsgrößen von je 100 Gramm sind angenehm und die Idee, die Kuchen in kleinen Marmeladengläsern zu backen, ist wirklich nett und praktisch. Das macht wirklich was her und eignet sich somit auch gut als Geschenk.

Meine persönlichen Favoriten waren die beiden fruchtig-frischen Kuchen (Himbeere und Zitrone). Jedoch sind die anderen Kuchen auch alle empfehlenswert.

Hinweis:

Die Anzahl der Geschmackspapillen (Geschmacksknopsen) auf der Zunge und deren Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Zuckerstoffen ist individuell sehr verschieden ausgeprägt. Wodurch für die eine Person ein anderer Zucker schmeckbar und für Andere dies wiederum gar nicht feststellbar ist.

Bezugsmöglichkeiten:

Im Lebensmitteleinzelhandel sind die kleinen Kuchen im Glas bislang nicht erhältlich.

Sondern exklusiv nur im elikat-Onlineshop. Dort finden sich die gerade aktuell frisch gebackenen und aktuell verfügbaren Kuchen-Varianten, deren Preis aktuell zwischen 3,69 bis 3,99 Euro pro Stück liegt zuzüglich Versandkosten von 3,90 Euro pro Bestellung.

Eine Umsatzsteuerausweisung ist nicht möglich. Die Zahlung kann entweder über PayPal oder Amazon Payments erfolgen.

Diesen Kuchentest hat Jasmin Sindt freundlicherweise für uns durchgeführt.

Wer noch mehr zu elikat erfahren möchte, kann sich auch gerne unser Interview mit einer der beiden Gründerinnen ansehen.

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